Mobi-Aktion in Krefeld am 18. Mai 2013

Mit 15 Personen starteten wir am späten Nachmittag in der Alte Linner Straße in Richtung Hochstraße.

Unsere Plakat-Sandwiches gegen Zwangsräumungen.

Drei Leute trugen so genannte “Sandwiches”, Plakate auf Bauch und Rücken, auf denen wir zuvor Sprüche gegen Zwangsräumungen geschrieben hatten. Einige verteilten Flyer, machten Fotos, außerdem wurde über die Aktion auch live getwittert.

Wir starteten in der Alte Linner Straße.

Wir starteten in der Alte Linner Straße.

Da das Wetter mitspielte und sogar die Sonne rauskam, war die Hochstraße, die “Shoppingmeile” von Krefeld, sehr gut besucht und wir erregten einiges an Aufmerksamkeit.
Stop Zwangsräumungen in NRW

Stop Zwangsräumungen in NRW

Viele Passant*Innen sprachen uns an und waren sehr interessiert, als wir ihnen den Grund für unsere Aktion nannten. Natürlich gab es auch einige, die meinten, wir sollten lieber arbeiten gehen, aber diese Spielverderber*Innen gibt’s ja immer. Auf dem Neumarkt angekommen, einem Platz mit einigen Cafés und Ständen, hielten wir dann noch eine Kundgebung ab. Wir lasen zu zweit den Flyer vor.
Wir lesen unseren Flyer vor.

Wir lesen unseren Flyer vor.

Viele Gäste von den Cafés hörten uns aufmerksam zu. Einige Passant*Innen blieben auch stehen und immer wieder mussten wir Fragen beantworten. Innerhalb von knapp einer Stunde verteilten wir über 300 Flyer und wir wären mit Sicherheit auch noch mehr losgeworden. Alles in allem also eine sehr erfolgreiche erste Aktion…
Zwangsräumung Verhindern NRW

Zwangsräumung Verhindern NRW

Um auch die Nachbarschaft von Michael P. zu mobilisieren, werden ihm noch einmal 250 Flyer zugeschickt, die er selbst verteilen kann. Gerade diejenigen, die selbst unter dem Vermieter Dagobert Allhorn leiden, sind wohl am leichtesten zu Protest gegen ihn zu bewegen.

Unsere “Sandwiches” in Aktion.

Die Polizei beäugte uns misstrauisch, sprach uns aber nicht an.

Die Polizei beäugte uns misstrauisch, sprach uns aber nicht an.

Zwangsräumungen verstoßen gegen die Menschenrechte.

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About ★ Victory ★ Viktoria ★

Politisch aktiv seit 2010, im Wandel schon seit immer... :-P Hier findet ihr einen bunten Mix aus politischen und "privaten" Texten. Die Themen sind breit gefächert, aber, wie ich finde, halbwegs gut sortiert. Daher stöbert einfach mal rum und sucht euch das aus, was euch gefällt. Für mich lassen sich mein Alltag und mein Privatleben nicht vom politischen Aktivismus trennen. Denn die kapitalistischen Bedingungen haben weitreichende Folgen für jeden von uns. Der Kampf für ein besseres Leben muss in den Alltag integriert werden. Ich spreche Deutsch, Englisch und nun auch Spanisch. Dies eröffnet mir ganz neue Möglichkeiten mich zu vernetzen und zu informieren. Aktuell interessiere ich mich vor allem für die EZLN in Mexiko und natürlich die spanischen Widerstandsbewegungen. Ich würde mich als dem Anarchismus nahestehende Person bezeichnen, glaube aber nicht an fertige Lösungen, sondern nur an Ansätze, die gemeinsam mit der Bevölkerung entwickelt werden müssen. Die antikapitalistische, fertige Lösung dem jetzigen System überzustreifen, würde bedeuten, dass sich eben nichts ändert, weil sich in den Köpfen der Menschen nichts geändert hat. Ein Umdenken und der Wandel des Einzelnen sind das Einzige, was uns davor bewahrt ins Verderben zu schlittern. Denn seien wir mal ehrlich, wenn wir so weitermachen, ist der Planet in ein paar hundert Jahren spätestens sowieso unbewohnbar. Schon mein ganzes Leben lang bin ich angeeckt, weil ich mich nicht fertigen Modellen unterwerfen wollte. In der Schule nicht, in der Uni nicht, im Berufsleben nicht und schon drei Mal nicht bei linken Gruppen und Strukturen. Doch genau die sind es, die vielfach auf eine übelst autoritäre Weise jeden neuen Gedanken im Keim ersticken. Denn schon längst sind auch linke Gruppen Teil des neoliberalen, kapitalistischen Systems. Dort werden neue Gruppen eben als Konkurrenz angesehen, erst Recht, wenn sie nicht die exakt selben Vorgehensweisen haben, wie man selbst. Für mich definiert sich links sein wie folgt: "Ich informiere mich möglichst umfassend zu einem Thema und versuche mir anschließend meine eigene Meinung dazu zu bilden. Doch wann immer sich mir die Möglichkeit bietet, noch mehr darüber zu lernen, werde ich das tun und parallel dazu immer wieder an meiner eigenen Meinung arbeiten. Das kann bedeuten, dass ich im Laufe der Zeit meinen Standpunkt zu Themen mehrfach ändere. Doch das ist nichts wankelmütiges, denn es beruht auf einer Weiterentwicklung. Die Welt befindet sich in einem immerwährenden Wandel und nur, wenn auch wir bereit sind uns zu wandeln, können wir erreichen, dass sich Dinge zum Besseren ändern. "Hab keine Angst einen offenen Geist zu besitzen. Dein Gehirn wird nicht wegfliegen." im Original: "No tengas miedo de tener mente abierta, tu cerebro no va a salir volando." Das Zitat wird der EZLN in Mexiko zugeschrieben.

3 thoughts on “Mobi-Aktion in Krefeld am 18. Mai 2013

  1. Pingback: Neues Bündnis gegen Zwangsräumungen in Krefeld | Bodenfrost

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